Notwendigkeit der Forschung

Forschung im Baubereich ist ein unerlässlicher Faktor, um die vorhandenen Potenziale noch besser ausschöpfen zu können. Dabei geht es im Speziellen um den effizienteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen und Materialien. Verbundwerkstoffe liefern einen wichtigen Beitrag, um noch effizienter und hochwertiger bauen zu können. In den letzten Jahrzehnten wurde daher ein Schwerpunkt in der Forschung auf die Entwicklung von Verbundmaterialien gelegt. Vieles davon ist bereits heute im Einsatz. Erwähnenswert wäre hierbei beispielsweise der Einsatz von Carbonfasern im Betonbau oder auch Holz-Beton-Verbundsysteme. Gerade was den Werkstoff Holz anbelangt, gibt es jedoch noch riesige Potenziale.

Das Netzwerk HOLZ+ soll dazu eine Anlaufstelle sein, die mit Hilfe von internen sowie externen Experten versucht, Potenziale zu erörtern und diese in konkreten Forschungsprojekten umzusetzen. Dazu hat man mit der Hochschule Augsburg als Projektpartner und der TU München, als assoziierter Partner, zwei kompetente Facheinrichtungen, die bereits sehr viel Erfahrung in den Bereichen des Holz-Materialverbundes besitzen. Um den Verbund von Holz mit anderen Werkstoffen weiter vorantreiben zu können und so in Zukunft noch effizientere Bauweisen zu ermöglichen, ist diese Forschung unumgänglich und ein wichtiger Faktor für die gesamte Baubranche.