Werkstoffeigenschaften und Verbindungsmöglichkeiten

Holz ist ein anisotropes, hygroskopisches Material das quellt und schwindet. Es besitzt eine Rohdichte von etwa 500 kg/m³, einen E-Modul von ca. 10.000 N/mm² und eine sehr hohe Zugfestigkeit. 

Carbon hingegen ist ein Faserverbundwerkstoff, der extrem leicht und nahezu beliebig formbar ist. Seine Rohdichte beträgt 1500kg/m³ und das E-Modul lieg bei 140.000N/mm², wodurch steife Bauteile möglich sind. Das Material Carbon weist eine sehr hohe Festigkeit und ein großes Energieabsorptionsvermögen auf.

Eine Kohlenstoff-Faser hat einen Durchmesser von etwa 5-8 µm. Üblicherweise werden 1000 bis 24.000 Einzelfasern (Filamente) zu einem Bündel (Roving) zusammengefasst, das auf Spulen gewickelt wird. Die Weiterverarbeitung erfolgt zum Beispiel auf Webmaschinen zu textilen Strukturen. Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK - C für Carbon = Kohlenstoff) bezeichnet einen Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff, bei dem in eine Matrix (z. B. aus Kunststoff) Kohlenstofffasern, meist in mehreren Lagen, als Verstärkung eingebettet werden. Die Matrix besteht meist aus Duromeren, zum Beispiel Epoxidharz, oder aus Thermoplasten.